Farbenfrohes Kunstwerk aus der Helaba Kunstausstellung.

Künstlerbücher aus der Sammlung des MMK im MAIN TOWER

Im Herbst 2011 kam es im Rahmen der großen Jubiläumsausstellung des MMK Museum für Moderne Kunst zu einem bislang einmaligen Projekt: Gemeinsam mit der DekaBank und dem Deutschen Sparkassen- und Giroverband (DSGV) zeigte die Helaba in ihren Räumen die Ausstellung „Parallels“.



„Parallels“ entstand als Gemeinschaftsprojekt von Helaba, DekaBank und DSGV. Die drei Institute waren Hauptförderer der großen Jubiläumspräsentation "MMK 1991 – 2011. 20 Jahre Gegenwart" und zeigten parallel dazu an ihren Hauptsitzen in Frankfurt und Berlin Highlights aus der fotografischen Sammlung des MMK.



Die Helaba widmete sich im Rahmen einer Kabinettausstellung der Fotografie im Künstlerbuch. Zu sehen waren u.a. Exponate von Nobuyoshi Araki, Lothar Baumgarten, Hans-Peter Feldmann, Ed Ruscha und Wolfgang Tillmans aus der Sammlung des MMK, die bisher nur selten der Öffentlichkeit zugänglich gemacht worden waren. Viele der vorgestellten Künstler sind auch in der Kunstsammlung der Helaba vertreten. Die Präsentation ihrer Künstlerbücher bot eine gute Gelegenheit, diese Künstler von einer neuen Seite kennenzulernen und Bezüge zwischen den verschiedenen Positionen herzustellen.

Das Künstlerbuch – was ist das eigentlich?

Künstlerbücher sind Kunstwerke, die das Buch zum Gegenstand eines künstlerischen Konzepts machen. Anders als Textillustrationen oder ein Ausstellungskatalog wird hier das Buch selbst zum Kunstobjekt.



Ein Buch bietet Künstlern außerordentlich viele Ausdrucksmöglichkeiten: Neben Konzept und Inhalt spielen die Auswahl von Typographie, Papier, Umschlag oder Bindung eine entscheidende Rolle. Von besonderem Reiz ist dabei für den Künstler die Aussicht darauf, eine kleine Ausstellung in Buchform zusammenzustellen, um seine Gedanken, Konzepte und Ziele zu verbreiten.


Eine Besonderheit des Künstlerbuchs gegenüber anderen künstlerischen Medien ist, dass sie mit dem Betrachter Raum für eine eigene, spielerische Annäherung lassen. Sie wollen nicht informieren, verweisen oder dokumentieren und geben so nicht einmal vor, in welcher Reihenfolge man durch ihre Seiten blättern soll.



Ihre Besonderheit im Vergleich zu anderen Kunstwerken: Man kann sie immer wieder in die Hand nehmen, in ihnen lesen und schmökern ... und sich immer wieder von Neuem inspirieren lassen.

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