Bau des Main Towers.

Hochhaus im Tiefgang

Selbst für erfahrene Hochbau-Spezialisten ist jeder Wolkenkratzer eine neue Herausforderung. Das galt auch für den Bau des MAIN TOWER. Mit seiner innovativen Bauweise ist das Hochhaus ein technisches Meisterwerk.

Während bei vielen Hochhäusern die Außenwände tragend konstruiert sind (sogenannte Tube-Bauweise), wird die vertikale Last beim MAIN TOWER über die Kernstruktur und außenliegende Stützen abgetragen - nur so ließ sich die voll verglaste Außenfassade verwirklichen. Wie jeder Wolkenkratzer wuchs aber auch der MAIN TOWER zunächst in die Tiefe. Nachdem die Bodenplatte aus bis zu 3,80 m dickem Stahlbeton gegossen war, wurde dann in der sogenannten Deckelbauweise gleichzeitig nach oben und unten gebaut. Zeitweise entstand alle vier Tage ein neues Geschoss.

Insgesamt wiegt der MAIN TOWER mehr als 200.000 Tonnen - und ist damit etwa zwanzigmal schwerer als der Pariser Eiffelturm. Mit 112 Gründungspfählen (Durchmesser 120 bis 180 cm), die 50 Meter tief in den Untergrund reichen, ist er aber fest im Frankfurter Boden verwurzelt.

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